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Transferguide Mainz 05

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Foto: Unknown – https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Mit zwei Neuverpflichtungen binnen weniger Tage legte Mainz 05 im Januar los wie die Feuerwehr. Doch welche Transfers würden den Rheinhessen noch gut zu Gesicht stehen?

Mit Phillip Tietz und Silas Katompa Mvumpa verpflichteten die Mainzer bereits zwei Neuzugänge für die Problemzone Offensive. Doch damit dürften die Transferaktivitäten des Tabellenschlusslichts noch lange nicht ihr Ende gefunden haben. Besonders in der Defensive herrscht weiterhin akuter Handlungsbedarf.

Zuletzt startete man vor der Winterpause mit Kapitän Silvan Widmer und Danny da Costa auf den Außenpositionen im von Urs Fischer praktizierten 5-3-2. Da dies aufgrund der spielerischen Limitation der genannten Akteure auch unter Berücksichtigung eines baldigen Comebacks von Platzhirsch Anthony Caci kein Dauerzustand sein kann, benötigen die Rheinhessen dringend einen zusätzlichen Schienenspieler. Mit kurzem Blick auf die aktuelle Marktsituation springen dabei schnell teils erschwingliche Optionen ins Auge.

Kurzer Weg zur Mainzer Pipeline?

Zunächst einmal gilt es, die Anforderungen an einen potenziellen Neuzugang zu definieren. Da das vorhandene Personal um Widmer, da Costa, Mwene, Caci und auch Nikolas Veratschnig grundsätzlich auf beiden Seiten des Flügels variabel einsetzbar ist, ist die Stammposition des neuen Mannes erst einmal sekundär. Grundsätzlich wäre eine Positionierung eines Linskfußes auf der linken Schiene und eines Rechtsfußes auf rechten Schiene allein aufgrund der Flankensituationen grundsätzlich die richtige Maßnahme.

Ein solcher Kandidat wäre ohne Zweifel der Frankfurter Elias Baum. Als Rechtsfuß auf der rechten Seite beheimatet, erfüllt der 20-Jährige theoretisch alle Kriterien, auf die es ankommt. Auch die Bereitschaft der SGE, den jungen Defensivakteur im Winter per Leihe ziehen zu lassen, dürfte grundsätzlich gegeben sein. Eine kostengünstige Alternative für die Mainzer, falls man auch in der Innenverteidigung noch einmal Geld in die Hand nehmen muss.

Auch bereits gehandelte Hampus Skoglund, Rechtsverteidiger von Hammarby IF, erfüllt jene Kriterien, könnte das Budget bei einer kolportierten Ablöse von rund drei Millionen Euro allerdings deutlich mehr belasten. In Mainz ist vieles eine Frage der Prioritäten. Ein Wechsel von Crystal Palace´ Borna Sosa, dürfte allein aufgrund des finanziellen Volumens als nahezu unmöglich betrachtet werden.

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Sollte dann auch noch Geld für einen weiteren Innenverteidiger übrig sein um die löchrige Defensive zu stärken, könnte erneut der Name Moritz Jenz ganz weit oben auf der Mainzer Agenda stehen. So spielte der 26-Jährige bereits in der vergangenen Saison für Mainz 05, kehrte nach dem Ablauf seiner Leihe aber nach Wolfsburg zurück, da die Rheinhessen die aufgerufene Ablösesumme nicht stemmen konnten.

Scheint eine weitere SGE-Notleihe wie die von Aurele Amenda ebenfalls unwahrscheinlich, könnte auch ein weiterer Spieler aus Skandinavien in den Fokus rücken: Eivind Helland vereint sowohl die nöltbie Robustheit als auch die Fähigkeit der progressiven Verteidigung auf sein Spiel. Ein Akteur, der zur Spielidee von Cheftrainer Urs Fischer passen könnte wie die Faust aufs Auge.

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